Informationstechnik mit rasantem Aufschwung

Bei der Informations- und Kommunikationstechnik werden wichtige Nachrichten auf drei verschiedene Arten und Weisen vermittelt: einmal durch den Raum, von einem Ort zum andern, außerdem durch die Zeit, was der Speicherung von Informationen gleichkommt, die dann später wieder abgerufen werden könnten, und schließlich durch den computerfähigen Algorithmus, wobei die räumliche mit der zeitlichen Ebene verbunden ist. Die Empfangskapazität von Informationen in öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlich organisierten Mediennetzwerken ist von 432 Exabyte 1986 auf 1,9 Zetabyte im Jahre 2007 angestiegen. Wenn man sich vorstellt, wie viele Compact Discs dafür nötig sind, eine solche Menge an Informationen zu speichern, und sie dann aufeinanderstapelt, reicht die Entfernung von der Erde bis zum Mond dafür nicht aus. Mit der Digitalisierung der Telefonnetze wuchsen Informations- und Kommunikationstechnik zusammen, die sich bis dahin auf Großrechner einerseits und Telefonnetze andererseits spezialisiert hatten. Wer heute die Informationstechnik studieren will, sieht sich mit einem großen Innovationspotenzial konfrontiert. Hier sind Ingenieure gefragt, die ordentlich was auf dem Kasten haben und die nötige Flexibilität bei der laufend erforderlichen Umorientierung aufzubringen imstande sind. Zukunftsweisend ist die Schnelligkeit des Verständnisses neuer Erkenntnisse wie auch das selbstständige Erarbeiten. Auch Kommunikationstechnik wächst ständig.